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Mit dem beklemmenden
Roter Schnee ging die Reise los, die
bei fast allen bisherigen Releases der Chemnitzer
Station machte. AK 47 und Neue
Sieger von Volk und Armee, der
Clubhit Kalte Unschuld (Hirnschlacht),
Grössenwahn vom Black Rain Debüt
1999, aber auch das Kollaboration-Vinyl
wurde bedacht. Ohne irgendwelche Ansagen, nur von
der Gestik und der musikalischen Leistung
getragen, wurde wieder beklemmendes Kopfkino
inszeniert, ohne die Unterhaltungsseite außer
acht zu lassen - siehe auch die kleine
Galgeneinlage. Doch bekanntermaßen dauern
FEINDFLUG-Konzerte keine 2 Stunden und so war
dann nach knapp 60 Minuten der Hauptteil beendet,
der von ohrenbetäubenden Fliegergeräuschen
abgerundet wurde. Eine schöne Überleitung zur
Zugabe, die natürlich auch noch den Klassiker
Stukas im Visier zum vermeintlichen
Abschluss bereit hielt. Vermeintlich, weil danach
noch ein besonderer Leckerbissen auf dem Programm
stand. Kay Härtel ergriff das Mikro und
intonierte gemeinsam(!) mit Felix den SUPREME
COURT feat. FEINDFLUG Titel DisappoiNtmenT
Overdose, der bekanntermaßen Kays alten
Weggefährten von DAVANTAGE gewidmet
ist, bei denen nun pikanterweise auch noch Ex
FEINDFLUG-Live Drummer Beam hinter dem Mikro
steht. Ohne diese ganzen Vorgänge in irgendeiner
Art und Weise werten zu können oder wollen,
konnte man die Inbrunst des SUPREME COURT-Shouters
bei der Darbietung der entsprechenden Textzeilen
erkennen. Vielleicht ja auch ein Fingerzeig
darauf, dass es in der Zukunft mal irgendwann
einen "alleinigen" Fliegertitel mit
Vocals geben wird, die Mischung funktioniert
nämlich durchaus, also nur Mut. Danach gingen
die Feindlichen Flieger auch zur Landung
über
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