| Nur zu Recht, wie ich beim
Anhören des vorliegenden Albums Transmission
empfinde, hat Christian Glaß alias
Virtual Victim den Newcomerwettbewerb
Battle Of The Bands im Jahr 2005 für
sich entschieden. Alle diejenigen, welche
damals für Virtual Victim ihr Voting
abgegeben haben, werden nun mit einem 11
Song starken Hammerwerk belohnt. Es wird natürlich
immer enger auf dem Markt, und um die
Gunst der Hörer dauerhaft für sich
gewinnen zu können, ist ein gehöriges
Maß an Eigenständigkeit, neben der
eigentlichen Qualität der Songs
unerlässlich - Virtual Victim besitzt
definitiv beides. Erinnerten mich
die ersten Klänge zwar doch ein wenig an
Painbastard, gelang es Chris
im Verlauf des Albums doch genügend
Eigenständigkeit zu beweisen. Sehr
ausgeglichen ist das Verhältnis zwischen
Melodie und geballter Härte was
ergänzend durch die nur minimal
verzerrten Vocals von Chris in einer
Symbiose für dauerhaften Hörgenuss und
vielseitigen Einsatz mündet.
Mir
gefällt die Gesamtheit des Albums, der
Aufbau der einzelnen Songs und auch die
Anordnung auf dem Album, wie zum Beispiel
das im Mittelpunkt stehende Instrumental
Fragment, welches die zweite
Hälfte einläutet oder das mit Simone
als weibliches Pendant gesungene Save
me from Darkness, welches in 2
Versionen zu hören ist.
Transmission
ist ein vielversprechendes Album und wird
sicherlich keine Mühe haben, sich zu
etablieren und als Gipfelstürmer zu
enden. Neben den bereits genannten Songs
gefallen mir die beiden deutschen Tracks
Schicksal und Killing
Time sehr gut, ebenso wie auch der
Opener Last Journey und
natürlich der Siegessong Away.
Auf der Homepage von Virtual
Victim kann das gute Stück ohne
Einschränkungen zu einem mehr als fairen
Preis ab dem 24. Februar erworben werden.
Rezi:
Oliver
Loscher
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