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Müh` hat sich gelohnt! Denn mittlerweile
haben The Jade aus Finnland die große
Hürde geschafft und einen Plattenvertrag
bei North & South in der Tasche. So
ging es im vergangenen Jahr in die
Seawolf Studios direkt vor
Helsinki auf der Insel Suomenlinna
gelegen und das erste offizielle
Album Seconds Away From Salvation
wurde aufgenommen. Unterstützung bekamen
die vier Musiker dabei vor allem von
Produzent Petri Majuri und Hannu Leidèn,
die bereits mit Künstlern wie den
legendären Hanoi Rocks
zusammengearbeitet haben. Mit The Jade
verwirklichte das Produzententeam nun
eine stramme Rockplatte, die frischen
Nordwind mit sich bringt.
Wer
das Schaffen und Wirken der finnischen
Band von Anfang an mitverfolgt haben
sollte, wird auf dem offiziellen Debüt-Album
den ein oder anderen Song wiedererkennen,
denn einige der Lieder wurden bereits
früher mal in Eigenproduktion
veröffentlicht. Das heißt aber nicht,
dass sich genau eben diese Songversionen
auch auf der neuen Platte wiederfinden.
Denn die älteren Songs wie
etwa Roseate Sky und Roses
Are Burning wurden nochmals
komplett neu eingespielt und aufgenommen.
Dabei wurden teilweise Songtexte und
Rhythmen verändert oder gar Melodien
umkomponiert. Langweilig kann es also
absolut nicht werden.
Zudem
ist die neue Platte des finnischen
Quartetts überwiegend mit bisher
unveröffentlichten Liedern bestückt.
Hierzu gehören sowohl die rockige
Gitarrennummer The Flame, wie
auch das flotte Wake Up oder
das stimmungsvolle Yesterday`s Rain.
Was die Songs dabei alle gemeinsam haben,
ist die Eingängigkeit, denn Wille (Gesang),
Sirpa (Schlagzeug), Jann (Bass) und Pekko
(Gitarre) haben eindeutig ein Händchen
für ohrwurmige Melodiebögen. Da wundert
es nicht, dass die erste Single Drowning
sogleich in die finnischen Top 10
einstieg. Aber auch die Nachfolgesingles
It`s A Sin und King`s
Cross, zu denen die Band zwei vom
Stil völlig unterschiedliche Musikvideos
gedreht hat, können hohe Erfolge
verbuchen. Selbstverständlich sind alle
drei Singles auch auf dem Debüt-Album
Seconds Away From Salvation
zu finden, das sowohl Rock- als auch Pop-Fans
begeistern wird. Selbst eine Prise Metal
wurde der Platte untergemischt. Thumbs up!
Rezi: Lea
Sommerhäuser
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