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Ein bunt
gemischtes Publikum haben die Finnen in die
Turbinenhalle gelockt. Groß, klein, jung, alt...alle
sind sie vertreten. Lordi beginnen ihre gut
anderthalb-stündige Show mit Girls Go
Chopping, dem Opener des neuen Albums
Deadache. Feuerfontänen sprühen gen
Bühnendecke und heizen den Fans und
Bandmitgliedern zusätzlich ein. Dabei dürfte es
unter den dicken Latexschichten der
Monsterkostüme auch so schon warm genug sein. Ox,
der Bassist, hat sich zur Linken positioniert,
während Gitarrist Amen die rechte Seite einnimmt.
Kita an den Drums und Awa an den Keys sind mit
ihren Instrumenten in den Hintergrund gerückt.
Mr. Lordi himself krönt die goldene Mitte und
wirkt durch seine zentimeterhohen Plateau-Schuhe
wie ein Riese. Oberhausen, is everbody
doing alright?, grunzt er nach dem zweiten
Song ins Mikro und bekommt ein einstimmiges
Yeah als Antwort. So machen Lordi mit
Raise Hell In Heaven, weiter. Nur
kurz darauf führt Ox eine trollartige Gestalt an
einer Eisenkette über die Bühne. Mit viel
Fantasie hätte es auch eine mutierte Bulldoge
sein können. Das würde zum nächsten Lied
Bite It Like A Bulldog passen. Und
wieder ertönt ein Knall, der durch Mark und
Beine fährt, und es sprühen Feuerfontänen nach
oben. Mit Who`s Your Daddy rocken die
Finnen nun einen Track von ihrem Vorgänger-Album
The Arockalypse. Amen hat sichtlich
Spaß und hüpft immer wieder von einem
Bühnenrand zum anderen. Zusätzlich unterstützt
er hier und da Mr. Lordi im Gesang. Als es Zeit
für Blood Red Sandman ist, hat sich
das Monsteroberhaupt als Sandmann
verkleidet und hält plötzlich einen Sack in der
Hand. Was da wohl drin ist? Gar nicht so einfach
mit den langen Fingern in den engen Sack zu
langen, um schließlich bunte Papierschnipsel in
die Luft zu werfen.
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