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Mit
fünfzehn Musikern war die kleine Bühne der
Zeche Carl mehr als gut gefüllt im Gegensatz zum
Besucherraum, der leider noch nicht einmal
halbvoll war. Trotz des geringen
Zuschauerzuspruchs und der späten Uhrzeit zeigte
sich Frontmann Asis bester Laune. Ihm und der
Band war deutlich die Lust auf die Tour
anzumerken, aber auch er vergaß die Zeche, in
der Haggard [ Galerie ] schon
einige Konzerte gespielt hatten, nicht und
widmete, unter tosendem Beifall, den Abend den
Angestellten der Zeche Carl. Eröffnet wurde das
Konzert mit einigen Liedern vom neuen Album u.a.
der Titelsong und Upon fallen autumn
leafs doch auch die alten Klassiker, wie
Herr Mannelig, The
Observer, Eppur Si Mouve oder
A pale moon´s shadow durften
selbstverständlich nicht fehlen. Musikalisch
waren Haggard, so wie man es erwarten durfte,
brillant. Asis glänzte sowohl an der Gitarre als
auch am Gesang und wurde im Gesang von den beiden
Sopranistinnen, sowie einem jungen Mann der
Bariton sang hervorragend unterstützt. Dazu kam
das kleine Orchester, sowie Gitarrst Claudio, der
wieder einmal zeigte wie lange am Stück man
headbangen kann ohne sich mit seiner Gitarre zu
verheddern. Die gute Stimmung der Band steckte
das Publikum automatisch mit an und alle
Müdigkeit war schnell vergessen. Es wurde
gebangt, gehüpft und mitgeklatscht. Doch auch
die Gesanglichen Fähigkeiten des Publikums
wurden auf die Probe gestellt. So sollten wir vor
The final victory den Chorus the
final victory will crush the autumn silence
mitsingen, doch leider war das Publikum zu leise,
um von Claudio, der laut Asis fast taub sei,
erhört zu werden. So kam bei Asis auf, dass der
Text vielleicht zu kompliziert sei und er ihn ins
deutsche übersetzten solle.
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