Haggard
sind wohl die außergewöhnlichste
Metallband Deutschlands. Die Band um
Frontmann Asis Nasseris bietet einen
außergewöhnliche, wie auch brillante
Mischung aus männlichen und weiblichen
klassischen Gesangstimmen, orchestralen
Klangelementen gepaart mit klassischen
Metallklängen.
Asis
konnte Drummerlegende Mike Terrana (Rage)
für das neue Album verpflichten, der den
Liedern noch mehr Wucht verleihen konnte.
Haggard haben mit Tales of
Ithiria einen neuen Weg beschritten,
hatte Asis bei den Alben zuvor immer
geschichtliche Ereignisse musikalisch
interpretiert, so hat er sich diesmal an
eine eigene fantastische Geschichte
gewagt. Der ewige Kampf zwischen Gut und
Böse, der sich wie ein roter Faden durch
die Menschheitsgeschichte zieht, ist bei
Tales of Ithiria ebenfalls
der Leitfaden der Geschichte.
Asis
hätte zwar noch gerne weiter an
historischen Themen gearbeitet, doch
wollte er diesmal einen neuen Weg
einschlagen, der sich als viel schwerer
erweisen sollte. So musste Asis diesmal
nicht nur die Kompositionen an die
historische Geschichte anpassen, sondern
auch noch eine eigene Geschichte
schreiben, die uns in Tales of
Ithiria erzählt wird. So finden
sich zwischen die einzelnen Songs kurze
musikalisch unterlegte Erzählungen, die
jeden Songs wie ein neues Kapitel eines
Buches erscheinen lassen und in den
nächsten Song überleiten. Asis düstere
und getragene Stimme überzeugt nicht nur
in den Erzählungen, sondern vor allem
durch seine düsteren Grunts, die einen
tollen Kontrast zu den hellen und klaren
klassischen Stimmen bilden.
Einzelne
Lieder auf dem Album hervorzuheben ist
nicht möglich und würde Haggard auch
nicht gerecht werden, da das Album ein
gesamt Kunstwerk ist, dass am besten auch
in Gänze gehört wird.
Rezi:
Carsten Terres
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