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Mittlerweile war es 20.55
Uhr und im Hintergrund lies man eine Art Trance-House-Ambient-Techno
Musik, welche sich stetig steigerte, ertönen.
Ich bekam das Gefühl das diese Klänge die Masse
noch zusätzlich anheizten und so vernahm ich die
ersten DEMO-Chöre aus dem Publikum. Als 5
Minuten nach 21Uhr Dave Gahan, Martin L. Gore,
Andy Fletcher sowie die 2 Gastmusiker Peter
Gordeno (Keryboard) und Christian Eigner (Drums)
endlich die Bühne betraten, gab es kein Halten
mehr. Und so machte sich auch bei mir ein
Kribbeln breit und ich bekam feuchte Augen. Das
Set begann man, wie auch auf den anderen
Deutschland-Konzerten mit -a pain that i`m used
to- vom neuen Album playing the angel,
auf der in rotes Licht mit Weltraum Kapsel und
Ufo Keyboards bestückten Bühne. Gefolgt von -john
the revelator- und -a question of time-...
Spätestens jetzt tobte die ganze Frankfurter
Festhalle und die Textsicherheit des Publikums
machte sich bemerkbar. Dave betrat zum erstenmal
den von der Bühne in die Halle eingelassenen
Steg Richtung Publikum und ließ sich von den
13500 Fans feiern. Es gibt sicher kaum eine
andere Band, welches es sich leisten kann, die
Hälfte der Texte getrost dem Publikum zu
überlassen. Und so präsentierte man den
Frankfurter Devotees eine sehr ausgeglichene
Bandbreite an Songs, aus 25Jahren Bandgeschichte.
Ob -just can`t get enough-, der Single-Auskopplung
-precious- oder -walking in my shoes-, es
herrschte stets eine bombastische Stimmung! Doch
als -enjoy the silence- erklingt bebt die Halle,
fast zwei drittel des Stückes übernimmt das
Publikum und Dave lässt sich feiern, ja selbst
Martin sieht man seine Freude an und er hat schon
fast ein Dauer- grinsen im Gesicht! So viel
Enthusiasmus sollte belohnt werden, dachte man
sich wohl seitens der Band, als ein vom Klavier
begleiteter Martin L. Gore -shake the disease-
zum besten gab. Eine Ewigkeit hatte man seinen
Fans diesen Song nicht mehr live dargeboten, ein
absolutes Highlight dieses Abends und für mich
der pure Wahnsinn!
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