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Nach FUNKER VOGT
[ Galerie ] sollte mal
wieder der Graf zum Zuge kommen. UNHEILIG waren
aufgrund der großen Nachfrage mit einer Fanshow
auf dem Amphi Festival vertreten. Die Fans
konnten vorab auf der Unheilig Homepage ihre
eigenen Setlist zusammenstellen, die dann auf dem
Festival gespielt wurde. Live drangen dann auch
nur die besten Songs aus den Boxen und es müsste
für jeden Fan mindestens ein Lieblingssong dabei
gewesen sein. So gefüllt wie bei dieser Show war
es den ganzen Tag noch nicht und die Stimmung war
kaum zu übertreffen. Die Begeisterung und der
Applaus steigerten sich von Song zu Song und es
wurde fleißig mitgeklatscht, die Feuerzeuge und
Arme wurden in der Luft geschwenkt und der Graf
hatte sichtlich Freude daran, diese positive
Resonanz zu sehen. Das Bühnenbild war sehr
schön gestaltet, mit vielen Kerzen und einer
großen Uhr im Hintergrund. Am Ende der Show
forderte das Publikum Lautstark eine Zugabe ein,
die es auch bekam. Danach war allerdings schon
viel zu schnell wieder Schluss. [mk]
Bombastisch eröffneten als
nächstes ASP [ Galerie I & Galerie II ] ihre Show
mit ihrem Dauerbrenner "Sing Child".
Bereits hier herrschte eine super Stimmung im
Publikum. Nach "How far would you go?"
kündigte Asp einen Titel an, welcher nicht von
Satanismus handelt sondern von Freiheit. Ganz
klar hier war die Rede von "Ich bin ein
wahrer Satan". Bei diesem Titel entledigte
sich ASP auch seine Zylinders, der bis dato
seinen Kopf schmückte. Weiter ging es mit den
Stücken "Duett", "Nie mehr"
und "She wore Shadows". Die Zeit
verging wie im Flug und schon vernahm ich
die Klänge von "Werben". Ich liebe
diesen Song und sollte ich mich irgendwann einmal
fest binden, wären Asp die schönste Kapelle,
welche ich mir dafür vorstellen kann. Aber
weiter mit dem wesentlichen, denn nun sollten die
Massen, wirklich brennen. Keine Frage "Ich
will Brennen" war an der Reihe! Um danach
wieder etwas abzukühlen spielte man die Ballade
"und wir tanzten". Ein erfolgreicher
und meiner Meinung nach sehr gelungener Abschied
war mit "schwarzes Blut" gekommen, die
Hymne eines jeden Asp-Fans. Somit verließ die
Band unter Zugaberufen und Applaus die Bühne. [ab]
Nachdem beim Opener XOTOX die
Theaterstage schon fast aus allen Nähten platzte,
waren danach mit dem Tripel SONAR, P.A.L. und TRIAL [ Galerie ] gleich 3
Noise Industrial Acts platziert worden, die man
sonst eher auf Veranstaltungen wie dem
Maschinenfest antrifft. Jetzt aber wurde es
wieder etwas mainstream-kompatibler mit dem
schwedischen Duo SPETSNAZ [ Galerie ], welches
mancher wohl nach den Vorkommnissen auf der AND
ONE-Tour schon in den ewigen Jagdgründen
gewähnt hatte. Doch die Herren Stålberg und
Nilsson haben wohl offensichtlich wieder
zueinander gefunden, das Interesse war
dementsprechend groß. Vielen Dank an
dieser Stelle auch noch mal an den aggressiven
EBM-Head, der mir seinen Ellenbogen ins Kreuz
gerammt hat. Weitaus positivere Aggressionen
fanden sich im Set der Skandinavier, die ihren
leicht modernisierten Old School Electro in die
tanzwillige Meute knallten, entsprechende
Bühnengestik gabs natürlich gratis dazu.
Da draußen bereits der nächste Höhepunkt
anstand, war für mich nach 3 Stücken (z.B.
Bloodsport) leider schon wieder
Schluss, doch ein ausgepumpter ECHO WEST-Dirk
zeugte später davon, wie schweißtreibend es bei
SPETSNAZ noch zugehen sollte. [tk]
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