Danach
blieb noch Zeit eine Weile zusammenzusitzen,
bevor wir quasi rausgekehrt wurden,
im wahrsten Sinne, und uns nach einem kleinen
nächtlichen Spaziergang im Park auf unser Bett
freuten [ Galerie
Sonntag ]. Freuen
ist vielleicht nicht das richtige Wort, denn
montags war für uns schon relativ früh die
Rückfahrt angesagt. Da wir aus beruflichen
Gründen nicht länger bleiben konnten und unser
Zug schon um 15:00 Uhr abfuhr, war für
abendliche Konzerte leider keine Zeit mehr. Es
sprach sich allerdings herum, dass die Auftritte
von KMFDM und Agonoize im Kohlrabizirkus ganz
große Klasse gewesen sein sollen und wohl für
manche DER Höhepunkt schlechthin waren. Tja, man
kann nicht alles haben. So machten wir montags
noch einen Ausflug ins Heidnische Dorf, wo wir
uns zur Musik von Vroudenspil ins Gras setzten
und an einer Fassbrause schlürften. Auch wenn um
11:00 Uhr noch nicht viel los war, bekamen wir
trotzdem etwas von der gemütlichen
mittelalterlichen Atmosphäre mit und wenn an den
Ständen weniger los ist, hat das ja bekanntlich
auch seine Vorteile. Später pilgerten wir noch
auf ein Foto zum Völkerschlachtdenkmal
ein bisschen Tourismus muss ja sein und
anschließend ein etwas wehmütig zum
Hauptbahnhof. In den Geschäften, die am Feiertag
aufhatten, stachen auch hier die auffälligen
schwarzen Schaufensterpuppen ins Auge und zu
unserer Erleichterung waren wir nicht die
einzigen, die so früh schon aufbrechen mussten.
Alles hat ein Ende und wenn man bedenkt, dass man
sich ein Jahr auf vier Tage freut, die wie im
Flug vergehen, fragt man sich doch, wo die Zeit
geblieben ist. Und kaum zuhause angekommen ist es
so, als wäre man im falschen Film [ Galerie
Monntag weitere Bilder folgen!
].
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