Vor dem
Konzert hatte ich die Gelegenheit Sänger Thomas
Lindner ausführlich zum Feiermarathon und der
dazugehörigen DVD zu befragen [ siehe
Interview ] und kurz
nachdem ich mich aus dem Backstage Bereich in
Richtung der Bühne aufgemacht hatte, sollte ein
toller Konzertabend beginnen. Zu allererst
beeindruckte schon einmal die Location durch
ihren rustikalen Charme, der heutige
Landschaftspark ist ein ehemaliges Stahlwerk mit
Hochofen und allem was dazu gehört. Der Auftritt
der Schandmäuler sollte sozusagen Halb - Open
Air in der Gießhalle stattfinden. Diese Halle,
die aus nur drei Wänden besteht, liegt hinter
dem Hochofen und wurde durch eine frei schwebende
Tribüne vergrößert über die bei Bedarf ein
Glasdach gezogen werden kann. Dieses Dach war bei
der nasskalten Witterung auch dringend nötig,
doch schon mehr als eine Stunde vor dem Konzert
stürmten die vielen Fans in die Location, manche
trotzten aber auch dem Regen und verkürzen die
Wartezeit mit einem Rundgang über den kleinen
mittelalterlichen Markt vor der Gießhalle. Um
kurz nach sieben wurde die Irishfolk Rocker von
Fiddler´s Green [ Galerie ] durch ihren
Rowdie mit der Schafskopfmaske angekündigt und
vom ersten Ton an war klar, die Band würde den
Schandmaulfans richtig einheizen. Fiddler´s
Green sind in der Szene keine Unbekannte mehr und
waren auch in Duisburg viel mehr als nur ein
Support. In dem fast einstündigen Auftritt
wurden vor allem Lieder aus den beiden letzten
Alben Drive me mad! und Sports
day at Killaloe, wie z.B. Irish
Air, Folk´s not dead oder
Life full of pain, gespielt. Durch
die lautstarke Interaktion mit dem Publikum wurde
den Zuschauern neben dem rockigen Folk auch jede
Menge Gags geboten.
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