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Dann war es
endlich soweit, der Moment auf den alle in der
Halle warteten! Das Licht ging aus, und das
bereits zum Kult gewordene Intro (The
Ecstasy Of Gold von Ennio Morricone aus
The Good, The Bad And The Ugly)
begann sich verheißungsvoll im Saal zu
verbreiten. Die E-Gitarre und das Schlagzeug
legten los, der erste Song des Abends -dass war
jedem Fan sofort klar- war genau wie bei dem
Release-Gig in Berlin [ wir berichteten ] That
Was Just Your Life vom aktuellen Album
Death Magnetic. Das donnernde Grollen
tausender Kehlen erschütterte den Boden der
riesigen Halle, als James Hetfield in einem
einsamen Scheinwerferlicht auftauchte. Die Bühne
war wie bei Metallica gewohnt in der Mitte der
Arena aufgebaut worden, so dass alle die
fantastische Lasershow beobachten konnten, die
sich jetzt unten in der Tiefe auf der
verdunkelten Bühne abspielte. Tausende Köpfe
begannen mit dem Headbanging dass man die
Halswirbelsäulen nur so knacken hören konnte.
Gefolgt wurde dieser Song von einer herzlichen
Begrüßung der Zuschauer durch Mr. Hetfield, der
sich betont lebenslustig gab. Er versprach bei
dieser Gelegenheit auch, dass sie an diesem Abend
nicht nur die neuen Songs von "Death
Magnetic" zum Besten gegeben würden,
sondern auch viele schöne ältere Stücke - und
er sollte Wort halten! So wurden von "Death
Magnetic", das bereits genannte "That
Was Just Your Life", "The End Of The
Line", "Broken, Beat & Scarred",
"The Judas Kiss", "My Apocalypse"
und "The Day That Never Comes" gespielt.
Was bei einem Metallica-Konzert nicht fehlen darf,
sind aber auch Klassiker: so z.B. "One",
"Dyers Eve", "Sad But True",
"Enter Sandman", "Nothing Else
Matters" oder "Master Of Puppets".
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