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Die
Schweden zeigten wieder einmal, warum sie zu den
besten Bands der Metal und Gothicszene gehören.
Die neueren Songs zeigten, dass Tiamat sich mit
jedem Album weiter entwickeln und verändern. Sie
ruhen sich nicht auf den vergangenen Erfolgen aus,
sondern streben immer weiter nach dem besten
Sound. Nach dem Opener Vote For Love
folgten alle Klassiker der Formation plus die
neuesten Stücke: Cold, Seed,
Lucienne, Until the Hellnounds
Sleep Again, Brighter Than the
Sun und viele mehr. So langsam neigte sich
das diesjährige M'era Luna dem Ende entgegen,
doch bevor der große Aderlass
eintrat, sorgten einmal mehr die
Stimmungsgaranten von Subway to Sally für gute
Laune. Und für eine heiße Show, womit ich nicht
nur die ausgiebigen Pyroeffekte meine, die den
Aufenthalt im Fotograben zu einer
Herzerwärmenden Angelegenheit machten. Eric Fish,
Bodenski, Frau Schmitt und Co. sind natürlich
absolute Bühnenprofis, die ihre Anhänger in
kürzester Zeit auf Betriebstemperatur bringen,
so war auch an diesem August-Abend im abendlichen
Drispenstedt. Zugegeben, ich habe die Truppe
schon zu oft gesehen, um noch in absoluter
Faszination zu schwelgen, doch ist das sicher
nicht repräsentativ für die meisten Anwesenden,
die nach den eher schwermütigen Veljanov/Tiamat
nun endlich wieder tanzen wollten. Mit Songs à
la So rot, Besser du
rennst, dem Knochenschiff oder
Judaskiss war das auch problemlos
möglich, während die Eisblumen für
etwas kitschige Stimmung sorgten. Eric zeigte
sich agil wie eh und je, vorne wurde immer mal
wieder rochiert - So sind die Sallys einfach eine
sichere Bank für jedes Festival und das auch
völlig verdient.
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