Mera Luna Festival - [ Hildesheim Drispenstedt, 08. & 09. 08. 2009 ]
 

Was macht ein gelungenes Festival, wie das Mera Luna aus? Vor allem drei Dinge: sehr gute Stimmung, ein ansprechendes Line-up und angenehme klimatische Bedingungen. In diesem Jahr wurden alle drei Bedingungen vollends erfüllt und man durfte sich auf zwei schöne Tage auf dem größten Gothic Musikfestival Deutschlands, das in diesem Jahr sein 10 Jähriges Jubiläum feierte freuen. Eine kleine Tatsache trübte jedoch die Stimmung bereits am Freitag, denn die Co-Headliner Die Form, die für Samstag im Hangar angekündigt waren, mussten ihren Auftritt aus gesundheitlichen Gründen leider absagen. Durch dieses unvorhersehbare Ereignis sollte sich am Samstag dann auch der Timetable des Hangars etwas ändern, was bei vielen Überschneidungen, die leider bei Festivals mit verschiedenen Locations, wie eben dem Mera Luna, unvermeidbar sind, den ein oder anderen Festivalbesucher zum Wählen zwischen zwei Bands zwang. [ Bilder Samstag ] & [ Bilder Sonntag ]

 

Samstag: Das Festival wurde auf der Mainstage von der Postpunkband No More und im Hangar von den Elektro-Mittelalter Ikonen Heimataerde gegen 11h gebührend eröffnet. Gefolgt wurden die jeweils 20minütigen Auftritte von Whispers in the Shadow auf der Mainstage sowie Faderhead zum Abzappeln in der Indoor Location. Kurz nach der Mittagsstärkung standen schließlich Krypteria auf der Bühne. Die Band, die mit ihrem Posttsunamikatastrophensong im Frühjahr 2004 den endgültigen Durchbruch schaffte. Trotz der hochstehenden Sonne und der aufkommenden Schwüle war die Stimmung vor der Hauptbühne ausgelassen. Die aufwändigen Bühnendekorationen in Form von zwei Spiegeln in denen Geister zu sehen waren, konnten mit ihrer düsteren Stimmung den sonnigen Tag jedoch nicht überschatten. Das neue Material des bevorstehenden Albums „My Fatal Kiss“ fand bei den Fans nicht weniger Anklang als die älteren Songs beziehungsweise Klassiker der Gothic Metal Formation. Zum Verweilen und Kraft tanken gab es auch in diesem Jahr erstmals ein Chill Out Zelt, in dem sich auch zahlreiche Organisationen und Eventveranstalter der Szene vorstellten. Und für Singles dürfte die eingerichtete Black Flirt Ecke eine gute Gelegenheit geboten haben, beim Speed Dating den Traumprinzen oder die Traumprinzessin kennenzulernen. So konnte man entspannt oder mit der neuen Eroberung auf der Mainstage den mittelalterlichen und rockigen Klängen von Letzte Instanz, den Apokalyptischen Reitern sowie den Braunschweigern Ooomph! Lauschen und ordentlich abfeiern. Lola Angst konnten sich währenddessen über zu wenig Andrang im Hangar auch nicht beschweren.

 

Der gute Sound welcher in diesem Jahr erstmals in der sonst als Flugzeughangar genutzten Halle vorherrschte, belohnte all diejenigen, die sich bei der Hitze in die Indoor Location wagten, von deren Decke mittlerweile schon der Schweiß getropft haben dürfte. Pünktlich stürmten die Nachwuchsrocker Jesus on Extasy anschließend die Bühne mit „My Beloved Enemy“, das von der Ambivalenz der Gefühle in einer Beziehung handelt. Im letzten Jahr wurde die Formation zwar um ein Bandmitglied erleichtert, allerdings nahm dies keinen Einfluss auf die Live Qualitäten der modernen Glamrocker. Dorian Deveraux erschien in leichter, unorthodoxer Kleidung. Der freie Oberkörper war nur mit silberner Farbe bedeckt und die graue Schlaghose provozierte schmachtende Blicke aus der Damenriege vor der Bühne. Das Publikum war wie erwartet jung und überwiegend weiblich. Der Empfang war warm und herzlich, was die Jungs on Stage sichtlich bestärkte. Man merkte ihnen an, dass sie froh waren, wieder auf dem Mera Luna spielen zu dürfen. Die Songs der zwei JOE Alben waren im Set gut gemischt und boten sowohl emotionalere Nummern wie „Change the World“ als auch das screamo-verdächtige „Lies“, das die Performance abschließ. Natürlich durften die Hits „Assassinate me“ und „Church of Extasy“ dem enthusiastischen Publikum nicht vorenthalten bleiben. Ihrem Auftritt folgten härtere Klänge der Star Industry und Nachtmahr sowie die Publikumsentzweier – man liebt oder man hasst sie – die Untoten. Manche Menschen haben einfach von Natur aus eine tolle Ausstrahlung und die Mitmenschen fühlen sich gleich in ihrer Anwesenheit pudelwohl. Solche Menschen sind die totalen Sympathieträger und Publikumsmagnete, so auch die Frontfrau von The Birthday Massacre - Chibi.

 

Die Bühnenshow von TBM ist jedes Mal ein Augenschmaus und wird auch diejenigen begeistern, die nicht zu den Hardcorefans der Band zählen. Stets sind die energiegeladenen Kanadier bemüht alle im Publikum mit ihrer Energie mitzureißen. Keine Überraschung also, dass die Mühe und die Professionalität auch von den Fans belohnt werden. Nicht ohne Grund gehören TBM seit ein paar Jahren zu den Top Live-Acts der Szene in Deutschland. Als die letzten Töne von The Birthday Massacre verklungen, war es auch schon wieder an der Zeit in den Discohangar links von der Hauptbühne zu gehen und den zweiten Anlauf der dieses Jahr zum ersten Mal auf dem Festival stattfindenden Modenschau um 17:40h sehen. Sieben der führenden Alternativmodelabels stellten ihre Kreationen vor: Pony Mädchen, Struppets, Notability Trash, Redcat 7, Phaze, Lucardis Feist und Slacks Fashion. Alle Outfits wurden von zwei männlichen und fünf weiblichen Models präsentiert. Alle sieben waren szenekonform gepierct und/oder tätowiert und bei manchen wurde sogar mit Airbrush als Körperschmuck nachgeholfen. Glücklicherweise waren die Models keine abgemagerten, dürren Gestalten, wie auf den Laufstegen der Modemetropolen in Paris oder New York, sondern gesunde Frauen und Kerle aus unterschiedlichen Altersgruppen. Die Labels hatten eine breite Palette an Modeartikeln anzubieten: Abendkleider, Uniformen, Unterwäsche und Roben. Die Show war mit kleinen choreographischen Stücken versetzt, einer Burlesquenummer inklusive, alles in Allem: ein wahres Vergnügen für die Augen. Als die Modenschau vorbei war durfte man den nächsten Augenschmaus in Form von Blutengel natürlich auch nicht verpassen.

 

Die Performance hatte bereits begonnen und die Fans feierten ausgelassen mit. Äußerlich hat sich seit der letzten Tour einiges im Hause Blutengel verändert: Ulli strahlte mit feuerroten Haaren, Constanze wechselte hingegen zum natürlicheren roten Farbton und die weiblichen Kurven waren schmaler geworden, was nicht von allen begrüßt wurde. Bei der Bühnenchoreographie wurde die neue Lead-Tänzerin Doreen von vier Kolleginnen unterstützt, die eine neue Bühnenshow präsentierten. Die Stimmung im Publikum glich wie erwartend standesgemäß einer Vampirparty. Weitere melancholische Momente konnte man anschließend auf der Hauptbühne mit Szeneikone Peter Heppner genießen und nach einer weiteren Regenerationspause im Chill-Out-Zelt, wo man seine deutschlandweiten und internationalen Kontakte pflegen konnte, kamen alle Fans der finnischen Metalklänge auf ihre Kosten, denn neben Nightwish waren auch Apocalyptica angereist. Das Cellistentrio, verstärkt von einem Drummer, lieferte seinen Mix aus klassischer Musik der akustischen Tradition  und Metal. Die Jungs beherrschen ihre Instrumente wahrlich meisterhaft! Bei ein paar Songs sprang zusätzlich ein Sänger helfend ein. Bei „Bitterweet“ sang er sowohl die Stimme von Lauri Ylönen (The Rasmus) als auch die von Ville Valo (HIM). Die Performance der Metallicaklassiker trug einen Karaokecharakter als abertausende Fans im Chor jede Songzeile mitsangen. Als Zugabe gab es „In der Halle des Bergkönigs“ aus der „Per Gynt“ Suite von Edvard Grieg zu hören. Wirklich eine erstklassige Performance! Währenddessen gaben sich im Hangar die Minimalelektroniker von Welle:Erdball, die Romantiker von Zeraphine und als Headliner die Szenegrößen De:Vision die Klinke in die Hand.

 

Ale drei Bands ließen sich natürlich von ihren Fans gebührend feiern. Die Headliner der Mainstage waren Nightwish. Gewohnt bombastisch war bereits der Einstieg ins folgende Liveset. Dieser Auftritt schließt die Open Air Tour der Finnen in Deutschland für das Jahr 2009 ab und man darf gespannt sein, wann man sie das nächste Mal mit brandneuem Material wiedersehen wird. Zu aller Verwunderung wurde angekündigt, dass ein weiterer Festivalauftritt noch etwas auf sich warten lassen wird. Nightwish Frontfrau Annette Olzon trug zum schwarzen eleganten Outfit indigofarbige Stiefeletten und einen weißen imposanten Kopfschmuck. Dieses ausgefallene Outfit musste jedoch keinesfalls von der gelungene Show und dem brillanten erfrischendem Gesang ablenken. Egal, ob die gespielten Songs noch aus der Tarja-Ära oder aus dem neuen Album stammten, alle wurden sehr gut in neuem Gewand rübergebracht. Leider fiel bei einem Song der Sound völlig aus, so dass man nur noch den Drummer hören könnte, doch Nightwish ließen sich davon nicht beirren und spielten einfach weiter. Zumindest die Pyrotechnik funktionierte einwandfrei und so gab es wenigstens etwas fürs Auge. Beim nächsten Song war das Tonproblem jedoch noch nicht behoben und man beschloss abzuwarten, bis die Techniker alles wieder in den Griff bekamen. Zur Überbrückung der Zeit stimmte das Publikum fröhliche Trinklieder an um die ausgelassene Stimmung aufrecht zu erhalten. Bereits nach kurzer Zeit konnte das Konzert zu Ende gespielt werden. Aufgrund der verlorenen Zeit im engen Zeitplan kehrten Nightwish dann jedoch leider nicht für eine geforderte Zugabe zurück auf die Bühne und der Tag musste ohne einen weiteren Song zur Neige gehen. [ Bilder Samstag ]

 

Sonntag: Am Sonntag eröffneten der Leichtmatrose auf der Mainstage und Mina Harker im Hangar den zweiten Festivaltag, der vom Line-up her nicht geringer interessant klang als der Samstag, denn im Hangar waren vorrangig elektronische und synthetische Klänge angesagt. So enterten Frozen Plasma und die Ashbury Heights im Anschluss die kleine Hangarbühne, bevor wieder härtere Klänge angebracht waren, denn Spetsnaz sorgten für Elektronahkampf allererster Güte. Am Nachmittag ging es weiter mit [:SITD:], Grendel und Tyske Ludder, die sich mit den erfolgreichen letzten Alben in der Szene bereits große Namen gemacht haben. Als Headliner rockten schließlich IAMX und die Deathstars die Indoor-Location und es dürften gerade im Electrogenre keinerlei Bandwünsche mehr offen geblieben sein. Die Hauptbühne zeigte sich hingegen eher im metallenen Gewand und so folgten dem Leichtmatrosen im Anschluss Scream Silence und Zeromancer, die es wahrlich verdient hatten im Freien zu spielen, waren sie doch zuletzt vor acht Jahren auf der großen Mera Luna Festivalbühne zu sehen. Shelmish brachten auch die mittelalterlich gesonnen Herzen zum pochen und verbreiteten Spielmannslaune auf dem weitläufigen Festivalgelände. Schon am Vortag mit Nachtmahr auf der Hangarbühne durfte Thomas Rainer nun mit seiner Sangeskollegin Sonja Kraushofer und dem gemeinsamen Projekt L’âme Immortelle sanftere Töne auf der Mainstage anschlagen. Die wundervolle Gesangsstimme von Sonja zauberte ein Funkeln in jedes lauschende Äuglein und bot etwas Zeit zum Träumen. Balsam für die Seele bevor es mit The Crüxshadows wieder wilder und hektischer auf der Mainstage wurde.

 

Rampensau Rogue war wieder völlig in seinem Element und bekletterte alles, was nicht Niet- und nagelfest war. Auch der enge Kontakt zum Publikum, der ihm ja stets am Herzen liegt, konnte auf diesem Festival wieder gepflegt werden. Mit neuen Bandkollegen, die man ja schon auf der Tour im vergangenen Jahr kennenlernen durfte, legte man sich ordentlich ins Zeug und die jungen Hüpfer brachten neues energiegeladenes Blut in die Band. Doch eine Veränderung war zu bemerken, denn an der Gitarre war wieder ein neues Mitglied zu entdecken: Cassandra Luger, die den erst kürzlich eroberten Platz von der wirklich durch geknallten Valerie Gentile einnahm. Als Nächstes stand der Auftritt eines der Szenenpäpste schlechthin, Alexander Veljanov, auf dem Programm. Der Bariton, der wohl den meisten besser bekannt ist als Frontmann von Deine Lakaien, stellte sein Soloalbum live vor. Nach der energiegeladenen Show der Crüxshadows wieder eher etwas zum ausruhen der wundgetanzten Knochen und zum Gedanken schwelgen lassen. Nach fünfjähriger Stille meldeten sich die Metaller von Tiamat mit einem neuen Album vor einigen Monaten zurück. An Johann Edlund und seinen Männern ist die Zeit jedoch auch nicht spurlos vorübergezogen und die ein oder andere Falte zeichnete sich in den markanten Gesichtszügen der Herrschaften ab und die Haare werden langsam grauer. Doch das Alter zeigte sich nur äußerlich, denn auf der Bühne waren sie die jungen Kerle von früher und können durchaus noch mithalten mit den Metallern der neuen Generation. Die Sonne knallte auf die Schädel der Festivalbesucher und die mächtigen Metallastigen Klänge taten es ihr gleich.

 

Die Schweden zeigten wieder einmal, warum sie zu den besten Bands der Metal und Gothicszene gehören. Die neueren Songs zeigten, dass Tiamat sich mit jedem Album weiter entwickeln und verändern. Sie ruhen sich nicht auf den vergangenen Erfolgen aus, sondern streben immer weiter nach dem besten Sound. Nach dem Opener „Vote For Love“ folgten alle Klassiker der Formation plus die neuesten Stücke: „Cold“, Seed“, „Lucienne“, „Until the Hellnounds Sleep Again“, „Brighter Than the Sun“ und viele mehr. So langsam neigte sich das diesjährige M'era Luna dem Ende entgegen, doch bevor der große „Aderlass“ eintrat, sorgten einmal mehr die Stimmungsgaranten von Subway to Sally für gute Laune. Und für eine heiße Show, womit ich nicht nur die ausgiebigen Pyroeffekte meine, die den Aufenthalt im Fotograben zu einer Herzerwärmenden Angelegenheit machten. Eric Fish, Bodenski, Frau Schmitt und Co. sind natürlich absolute Bühnenprofis, die ihre Anhänger in kürzester Zeit auf Betriebstemperatur bringen, so war auch an diesem August-Abend im abendlichen Drispenstedt. Zugegeben, ich habe die Truppe schon zu oft gesehen, um noch in absoluter Faszination zu schwelgen, doch ist das sicher nicht repräsentativ für die meisten Anwesenden, die nach den eher schwermütigen Veljanov/Tiamat nun endlich wieder tanzen wollten. Mit Songs à la „So rot“, „Besser du rennst“, dem „Knochenschiff“ oder „Judaskiss“ war das auch problemlos möglich, während die „Eisblumen“ für etwas kitschige Stimmung sorgten. Eric zeigte sich agil wie eh und je, vorne wurde immer mal wieder rochiert - So sind die Sallys einfach eine sichere Bank für jedes Festival und das auch völlig verdient.

 

The Prodigy hatten ebenfalls eine längere Pause hinter sich, aber zeigten bereits auf einigen Clubkonzerten im Frühjahr des Jahres, sowie auf den großen Geschwister Festivals Rock im Park und Rock am Ring aber vor allem dem grandiosen neuen Album, das die Band durchaus mit den Erfolgen aus der Vergangenheit mithalten kann. Die Britten boten dem Publikum die fulminanteste Show des Festivals das steht außer Frage! Die Lightshow, der Sound und die Präsenz waren absolut perfekt. Keith und Maxim, die beiden Frontmänner, blieben keine Minute still an einem Platz stehen, ganz im Gegenteil, selbst der Graben vor der Bühne oder die Dixitoiletten nebenan waren nicht vor den beiden sicher. Die Band hatte gleich von Anfang an ihren Markendrive von Elektro- und Rapsequenzen gepaart mit Gitarrenriffs gefunden und zündete einen Hit nach dem anderen: „The Voodoo People“, „Invaders Must Die“, „Warrior’s Dance“, „Omen“ und viele weitere mehr. Tanzbare Musik mit einem starken Hauch der modernen Großstadt mit all ihren Industrieobjekten, dunklen Gassen und lauten Discos. Besonders beachtlich war auch das obwohl The Prodigy eigentlich nicht so recht in die Szene passen, zum Sonntag Abend noch so viele Menschen begeistern konnten und dies auch zu nutzen wussten. So ging ein aufregendes und gleichermaßen anstrengendes Festivalwochenende in Hildesheim zu Ende. Es bleibt die Erkenntnis, dass sich die Veranstalter von Jahr zu Jahr immer wieder mehr Gedanken um ein passendes Rahmenprogramm machen. Im letzten Jahr wurde die Chill out Area bereits gut angenommen und es wurde ein kleiner Sandstrand aufgeschüttet, in diesem Jahr aber gab es nicht nur Platz zur Entspannung, sondern auch besondere Schmankerl. [ Bilder Sonntag ]

 

So zum Beispiel die Modenschauen im Partyhangar oder die glorreiche Idee, einen Getränkemarkt mit moderaten Preisen und Öffnungszeiten bis 22.00Uhr an beiden Festivaltagen auf dem Gelände zu platzieren. Dafür haben die Veranstalter einmal ein großes Lob verdient und man darf gespannt sein, welche Extras es im nächsten Jahr geben wird. 2010 wird auch hoffentlich das Wetter wieder so toll mitspielen wie an diesem Wochenende.

 
Text: .André Wiegand, Maike Kowalle, Karsten Thurau [ Subway to Sally ]
Bilder: .Anika Buss, Sandro Griesbach