Um die
Zuschauer richtig anzuheizen, hatte die Instanz
mit der Band Silent Poem einen erstklassigen
Support am Start, die bereits mit Silbermond und
Liquido auf der Bühne stand. Silent Poem hatte
sich mit Gitarre, Schlagzeug, Geige und einem E-Kontrabass
bewaffnet um eine sowohl interessante, wie auch
gelungene Mischung aus rockigen Melodien und
klassischen Elementen zu präsentieren. Die Musik
ist am Besten in die Kategorie des Folkrock
einzuordnen, doch es wurde sich nicht nur auf
eine Folkstil konzentriert, sondern sowohl
Irishfolk Klänge wie auch Tangomelodien zum
Besten gegeben. Dabei war es vor allem Frontmann
Felix, dem die gute Stimmung in der Matrix
richtig anstachelte und der am Bass, wie auch
beim Gesang alles gab. Als dann noch der NDW
Klassiker Goldene Reiter von Joachim
Witt gespielt wurde, war der Funken auch auf den
letzten Gast übergesprungen. Diese gewagt
rockige, aber gelungene Interpretation des
Musikklassikers verleitete zum mitsingen und
mithüpfen. Leider war der Auftritt von Silent
Poem schon nach dreißig Minuten vorbei und die
vier Dresdner wurden mit Zugaberufen und Applaus
verabschiedet. [ Galerie ]
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