| Interview mit Andreas [ Leichtmatrose ], 05.04.2009 .[ phoner ] |
Mit Gestrandet veröffentlicht Andreas Stitz aka Leichtmatrose, welcher von keinem geringeren als Joachim Witt entdeckt und gefördert wurde ein Album, auf dem Pop, Electro, Wave und auch NDW aufeinander treffen und zu einem melodramatischen Seemanns-Pop miteinander verschmelzen. Leichtmatrosen habens schwer lautet eine musikalische Skizze des Künstlers, ein Titel, der nun Programm geworden ist. Mehr zu seiner Musik und dem Debütalbum Gestrandet [ review ] verriet uns der Leichtmatrose im Telefon-Interview. |
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Lea: Bist du denn
mal längere Zeit auf einem Schiff gesegelt? Lea: Du sagtest
grade, dass das Meer eine melancholische Stimmung mit
sich bringt. Das spiegelt sich auch ein wenig im Cover
und Booklet deines Albums wieder, wie ich finde. Es kommt
zumindest melancholisch-verträumt-romantisch rüber.
Wird damit nur das Image des Leichtmatrosen hervorgehoben
oder bist du auch selbst so ein Typ? Lea: In deiner
Musik kombinierst du Pop mit elektronischen Klängen,
aber es gibt auch Ausflüge in Richtung Neue Deutsche
Welle, wie ich finde. Welche zusammenfassende
Genrebezeichnung würdest du dieser Soundmischung
verpassen? Lea: Du hast also
mit Neuer Deutscher Welle angefangen? Lea: In deinen
Songtexten sprichst du unter anderem heikle Themen an wie
Magersucht in Sexi ist tot oder das Thema
Amoklauf in Junge von nebenan, was momentan
mit den Geschehnissen in Winnenden ja auch wieder in den
Vordergrund gerückt ist. Warum grade solche Themen? Lea: Ich will auch
wieder einen Hund! Lea: Ja gerne! Ich
hatte selbst mal einen. Lea: Wohl wahr.
Aber wo waren wir grade stehen geblieben? Lea: Schließlich
kommt auch die Liebe in deinen Songtexten nicht zu kurz.
Ein unvermeidbares Themengebiet, wenn man Musiker ist? Lea: Was wären
für dich hingegen Tabu-Themen in der Musik? Oder darf
alles angesprochen werden? Lea: Vom Esel
im Galopp gefallen Wie kommt man auf solche
Songtitel? Lea: Wie fies! |
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Lea: Stell mir doch
nicht so schwierige Fragen! Lea: Ja, hast mal
eben den Spieß geschickt umgedreht. Aber ich kann dir
die Frage auf Anhieb nicht beantworten. Es gibt so viele
Songs, die eine spezielle Bedeutung für mich haben, aber
ich vermag es nicht, einen bestimmten herauszustellen. Lea: Aber hast du
denn grade ein paar Bands beziehungsweise Platten, die du
wirklich gerne hörst? Lea: Bist du eher
der Typ, der die physische CD haben muss, die man sich
ins Regal stellt, oder hast du die Songs lieber auf dem
Rechner? Lea: Haben deine
Songs eine inhaltliche Verbindung? Lea: Ist das Album
konzeptartig? Lea: Wie entstehen
Songtexte bei dir? Lea: Hattest du je
Gesangsunterricht oder hast du dir das Singen selbst
beigebracht? Lea: Deine Songs
sind alle auf Deutsch. Käme Englisch nicht in Frage? Lea: Du spielst
gern mit Redewendungen, oder? Lea: Was hat der
Herr Leichtmatrose eigentlich mit Joachim Witt zu tun? Lea: Du hast Videos
gedreht zu Herztransplantation, Sexi
ist tot und Der einsame Astronaut. Dein
Favorit? Lea: Wäre
Schauspielerei auch etwas für dich? Lea: Was zählst du
neben der Musik zu deinen Hobbies? Lea: Was liest du? Lea: Bevorzugst du
Kino oder einen heimischen DVD-Abend? |
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