Doch als
die ersten elektronischen Klänge ertönten und
Peter Gordeno, sowie Christian Eigner die Bühne
betraten, erhoben sich die Fans, als Andrew
Fletcher ihnen folgte, begann man seitens des
Publikums zu jubeln. Der Jubel wurde jedoch
merklich lauter, als Blondschopf Martin L. Gore
im Silbergewand erschien und gipfelte gar in
frenetischem Applaus, als Dave Gahan sich im
Rampenlicht vor dem Publikum verneigte. DM waren
nicht sparsam mit den Hits vergangener Jahre,
leider wurden aus dem aktuellen Album "Sound
of the Universe" lediglich 6 Stücke
gespielt, für meinen Geschmack hätten es gerne
mehr sein dürfen. Auch wenn "In Chains"
gewiss nicht der beste Opener war, den wir
gehört haben, begann mit diesem Song ein
kraftvolles Konzert, auch wenn leichte
Soundprobleme zu Beginn deutlich hörbar waren.
Die Commerzbank Arena präsentierte sich im Laufe
des Abends allerdings soundtechnisch besser als
erwartet. Die Single "Wrong" folgte,
danach das kraftvolle "Hole to feed"
mit Flammenanimationen im Hintergrund. Mit "Walking
in my Shoes" begann dann die Zeitreise back
to the roots. Als Dave Gahan bei "It´s
no good" die erste Strophe verpatzte,
möchte der Fan es doch gerne als künstlerische
Freiheit gesehen haben, zumal dies in Frankfurt
nicht das erste Mal passierte. Es ist schon immer
"A Question of Time" bis die Besucher
auf den Rängen allesamt aufstehen, doch nun
hielt es niemanden mehr auf den Sitzen. Das
Stadion rockte und feierte ihre Helden. "Precious"
lud für einen Moment zum Verschnaufen ein, die
erste Single des Vorgängeralbums "Playing
the Angel" wurde vom Publikum mitgesungen
und kommt offensichtlich gut an. Bei den ersten
Klängen des folgenden Songs wusste im Stadion
jeder Bescheid, es wurde gejubelt.
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