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Die
Schweißdrüsen ordentlich strapaziert und mit
allmählich schmerzenden Füßen ging das Warten
auf den eigentlichen Hauptteil des Abends weiter.
Endlich ertönte das Intro der Industrial-Berserker
aus Norwegen: No Afterparty wurde
eingespielt, was auch das neue Album Today
we are all Demons einleitet. Aber anstatt
der erwarteten folgenden Beats tönte ein
komisches, älter klingendes Gute-Laune-Lied aus
den Boxen und sorgte für kurze allgemeine
Verwunderung und Belustigung, während sich die
Band auf der Bühne versammelte und es dann quasi
nahtlos mit All Pain is gone und 100%
losging. So blieb nicht lange Zeit für
Begrüßungsjubel, bei diesem Song, der
vielleicht der einprägsamste von der neuen
Platte ist, musste einfach getanzt werden. Andy
LaPlegua stürmte wie wild geworden die Bühne
und jagte von einer Seite zur anderen, wodurch es
nicht lang dauerte, bis sein zur unteren Mitte
des Gesichts schwarz bemaltes Gesicht verschwitzt
und verschmiert war. Aber schmachtenden Mädels
macht das ja bekanntlich wenig aus. Andys
dreiköpfige Crew machte sich heftig an Keyboards
und Drums zu schaffen und ging gleich mit dem
dritten Song in die Vollen:
Electrohead hitzte die Stimmung
derartig an, dass auch Andys Bemühungen, öfter
mal mit Wasser zu spritzen, wirkungslos blieben.
Rhythmisch bewegte sich der Mob in der Halle, an
einigen Stellen ging es auch wieder in kleineren
Moshpits rund. Nach Without Emotions
schloss sich dann auch der Clubhit Get your
Body beat an und ließ so keine Pause zum
Durchatmen. Nachdem sich die Menge etwas beruhigt
hatte, erzählte Andy, dass er sich manchmal
fragt, warum er das alles eigentlich tut und dass
er sich bei diesem Anblick wieder erinnert, es
für die Musik und die Fans zu tun. [ Galerie ]
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