Label:
 
Black Rain
 
 
Discographie:
 
The Red Coats CD [2009]
Jack Devey EP [2008]
Mirror on the Wall LP [2007]
Finders Keepers... EP [2004]
Pterodactyls LP [2003]
Nervous Tissue EP [2002]
Untangled LP [2000]
 
 
Website Band
my space
 
 
Brillig- -the red coats- ---[Vö: 05.06.2009]
 

Es gibt Tage an denen ich besonders froh bin, in dieser Branche tätig zu sein, den Zugang zu Musik von Bands zu haben, die für die meisten Szenegänger noch unbekannt ist und „die frohe Botschaft“ ankündigen zu können. BRILLIG ist der neuste Export aus Down Under, das bis jetzt hauptsächlich von AC/DC musikalisch präsentiert war. Nach vielen Jahren in der Szene hat man schon einiges auf die Ohren bekommen, von dem ich mich nicht so leicht beeindrucken lies. Allerdings ist es BRILLIG durchaus gelungen, aus der Masse anderer Künstler heraus zu stechen. Diese Australier können mehr als bloß depressive Atmosphäre verbreiten.

Die Band spielt fast ausschließlich akustisch. Zusätzlich zu Standardinstrumenten werden Banjo, Viola, Gitarre, Autoharp, Akkordeon, Ukulele, Harmonica gespielt. BRILLIG hat diesen zauberhaften „nicht-von-dieser-Welt“ Touch, der auch bei The Birthday Massacre zu hören ist. Zu weiteren Einflüssen zählen Neil Young und Nick Cave. Etwas von Antichrisis gibt es auch in manchen Songs zu hören. Man denkt an die frische Luft nach dem Regen oder Spaziergänge im Park mit einem Teich und Schwänen beim Hören. Kein Wunder, dass die Formation ganz unterschiedliches Publikum anzieht; von Country Fans über Goths bis zu Indie hinaus und mehr. Die Songs handeln von tragischen Motiven, Verlust der Liebe, Verlust des Lebens und zum Beispiel auch der Einsamkeit am Ende des Wegs.

Jedes Lied erzählt eine Geschichte; sei es über einen alten Captain, über einen tragischen Familien-Streit, ein Mädchen namens Emily, Schiffsunglück und auch eine Ode an den Absinth darf natürlich auch nicht fehlen. Nichts für Personen, die auf das australisches Englisch allergisch sind, aber was kann die Band schon dafür?! Richtig toll zu einem ruhigen Abend mit ein paar Freunden oder einem guten Buch. Damit möchte ich jedoch nicht ausdrücken, dass die Musik einschläfernd wirkt! Nicht nur für Grufties absolut empfehlenswert.

Rezi: André Wiegand

 
Tracklist:
01. Death at Sea
02. The Red Coat
03. Bird from the Ashes
04. Assorted Fate
05. The Old Captain
06. The Frozen Lake
07. Intermission
08. Absinthe makes her Heart go Fonder
09. Jack Davey
10. Springtime in Kyoto
11. Phantom’s Theme
12. Emily of the Grace