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Obwohl die
charismatische Extänzerin Sonja für viele Fans
sicher einfach fehlte, so stand ihr die neue Crew
jedoch in nichts nach. Sehr schön waren auch die
vielen Kostümwechsel, die immer mit den Songs
harmonierten, sei es mit Schmetterlingsmaske oder
Engelsflügeln, wie bei der späteren Zugabe
Schneekönigin. Blutengel
präsentierten weitere Hits aus ihrem Repertoire,
Winter of my life, My
nightmare, Soul of ice und das
immer wieder herbei gesehnte Bloody
Pleasures, wo auf der Bühne mehr Blut
fließt, als durch die Venen der Band. Auch das
Publikum durfte an dieser Stelle teilhaben und
bekam eine Blutdusche aus den Mündern der
Tänzerinnen verpasst. Nach diesem gelungenen
Auftritt verabschiedete sich die Band von der
Bühne. Doch kaum hatten sie dieses getan,
wollten der Applaus und die Zugabe-Rufe nicht
abreißen und so kehrten die Drei schnell wieder
auf die Bretter der Batsche zurück, um uns mit
weiteren Songs, wie Love Killer,
Schneekönigin, Children oft he
night und Engelsblut zu
beglücken. Der altbekannte Thron mit
Totenköpfen verstärkte nun die Bühnendeko und
galt mal für Uli, mal für Chris als dekadente
Sitzgelegenheit. Bei Engelsblut sang
das Publikum den Refrain lautstark mit, so dass
Chris Pohl sich sichtlich daran erfreute mit uns
im Duett und auch mal abwechselnd zu singen. Nach
dieser tollen Zugabe hatten wir allerdings immer
noch nicht genug und forderten zu einer weitere
Zugabe auf. So ein euphorisches Publikum habe ich
schon lange nicht mehr erlebt und natürlich kam
die Band diesem Wunsch ein weiteres Mal entgegen
und Uli stimmte Seelenschmerz an, wo
ihre wunderbare Stimme eine wunderbare Gänsehaut
zauberte.
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