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Schon
einige Zeit, bevor der nächste Act dem Publikum
draußen einheizte, deutete eine Fahne in den
vordersten Reihen der Zuschauer darauf hin,
welcher Künstler im Folgenden die Bühnenbretter
betreten würde: LEÆTHER STRIP. Von Moderator
Honey als eines der Highlights des
diesjährigen Amphi Festivals angekündigt,
versetzte Claus Larsen die anwesende Menge mit
vollem Körpereinsatz in Partystimmung. Nachdem
er sich zu Beginn höflich für den Support
während der letzten 20 Jahre bedankte, bewies er
in den nächsten 60 Minuten seines Auftrittes,
dass auch ein einzelner Künstler in der Lage ist,
ein Festival zu rocken, auch wenn sich Herr
Larsen etwas auf der überdimensionalen Bühne
verlierte. Gedankt wurde es ihm mit einer Jacke,
die plötzlich aus dem Publikum auf die Bühne
flog und gleich von Larsen aufgehoben wurde und
die er sich über seinen Kopf legte. Lieferte sie
doch eine willkommene Gelegenheit, sich den
Schweiß von der Stirn zu wischen. Auch das
Publikum dürfte, trotz des bescheidenen Wetters,
ordentlich geschwitzt haben, denn die Stimmung in
der Menge kochte recht schnell hoch, so dass sich
sogar ein Moshpit bildete und es beinahe
überflüssig war, dass der Künstler das
Publikum zum Klatschen animierte, bevor er seinen
First Song Ever spielte. Dieser wurde
ebenfalls sehr frenetisch aufgenommen und Larsen
musste eingestehen: I cant believe
this. Leider blieb dennoch ein großer Teil
seiner weiteren Ansagen unverständlich, da die
Effekte auf dem Mikrofon die Stimme doch zu sehr
verzerrten, aber Musik sagt schließlich mehr als
1000 Worte. Sicher wären LEÆTHER STRIP indor
noch besser, rübergekommen, zumindest hätte es
doch besser zur Musik gepasst. [ KT ]
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